Jobwechsel auch in Krisenzeiten?!


Montag, 15.03.2010

Eschborn (ots) -

- Monster-Studie "Bewerbungspraxis 2010" zeigt: Wechselwilligkeit
trotz Krise bei deutschen Arbeitnehmern
- Passive Bewerbungen weiter auf dem Vormarsch
- Internet-Stellenbörsen sind wichtigster Informationskanal bei
der Jobsuche

Obwohl sich die wirtschaftliche Situation nur langsam verbessert
und die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor angespannt ist, hat dies
nur geringe Auswirkungen auf die Wechselwilligkeit deutscher
Arbeitnehmer. Das zeigen die Resultate der aktuellen Studie
"Bewerbungspraxis 2010", für die das Centre of Human Resources
Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt
am Main in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster mehr
als 9.000 deutsche Jobsuchende und Karriereinteressierte befragt hat.
So beabsichtigt über die Hälfte der Befragten, sich in nächster Zeit
nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen, und rund ein Viertel der
Umfrageteilnehmer plant sogar konkret, den aktuellen Arbeitsvertrag
in naher Zukunft zu kündigen.

"Die Studie zeigt, dass deutsche Arbeitnehmer den Fokus auf ihre
berufliche Weiterentwicklung auch in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten beibehalten und relativ zuversichtlich in die Zukunft
blicken", sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei
Monster Worldwide. "Wichtig für eine erfolgreiche Jobsuche ist die
richtige Strategie und eine genaue Analyse der eigenen
Karrierechancen. Dabei unterstützt Monster Jobsuchende mit speziellen
Funktionalitäten wie dem Karrierevergleich und den Karriereportraits.
Außerdem profitieren unsere Nutzer durch das Einstellen ihres
Lebenslaufes auf der Monster-Webseite von der Möglichkeit, jederzeit
Angebote von potenziellen Arbeitgebern zu erhalten und damit einen
entscheidenden Schritt in Richtung ihres persönlichen Karriereziels
zu machen."

Diese so genannte passive Bewerbung wird immer beliebter, wenn es
darum geht, die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt auszuloten. Rund
40 Prozent der befragten Stellensuchenden und Karriereinteressierten
möchten lieber von einem potenziellen Arbeitgeber gefunden und
angesprochen werden, als sich selbst aktiv bei einem Unternehmen zu
bewerben. Hierfür hinterlegen Jobsuchende ihren Lebenslauf in einer
entsprechenden Datenbank eines Jobportals, in der Arbeitgeber nach
Profilen suchen und anschließend interessante Kandidaten kontaktieren
können. Mehr als 70 Prozent der Studienteilnehmer haben bereits den
eigenen Lebenslauf in einer entsprechenden Datenbank für Arbeitgeber
freigeschaltet.

"Der Umstand, dass der Anteil passiver Bewerber auch innerhalb des
Krisenjahres 2009 gestiegen ist, zeigt, dass es sich hierbei nicht um
ein konjunkturelles Phänomen, sondern um eine grundlegende
Veränderung im Bewerberverhalten handelt. Der Trend geht dahin, dass
karriereinteressierte Menschen die Initiative zur Kontaktaufnahme
lieber den Unternehmen überlassen, die vakante Stellen zu besetzen
haben", erklärt Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für
Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg.

Ein weiterer Trend ist die steigende Nutzung von
Internet-Stellenbörsen. Dabei spielt neben der Suche nach freien
Stellen auch die Informationsgewinnung über Arbeitgeber eine
wesentliche Rolle. Tatsächlich sind Internet-Stellenbörsen der mit
Abstand am häufigsten genutzte Informationskanal bei der Jobsuche -
rund 72 Prozent der Befragten geben ihnen klar den Vorzug -, gefolgt
von den Unternehmenswebseiten mit 37,3 Prozent; lediglich etwas mehr
als ein Drittel der Jobsuchenden informiert sich in Zeitungen und
Zeitschriften (34,6 Prozent) über Job- und Karrierethemen.
Internet-Stellenbörsen sind zudem der Kanal, von dem die Mehrheit der
Befragten glaubt, bei der Suche nach einem neuen Job auch wirklich
fündig zu werden - mehr als die Hälfte der Befragten sieht hier große
und sehr große Chancen. Auf Platz zwei rangieren hierbei
Personalberater und auf Platz drei Bekannte, die Empfehlungen
aussprechen.

Die vollständige Studie "Bewerbungspraxis 2010" kann bei Monster
Worldwide Deutschland unter studien@monster.de angefordert werden.

Studie "Bewerbungspraxis":

Die aktuelle Studie "Bewerbungspraxis 2010" ist die siebte
Befragung von Stellensuchenden seit 2003. Die Studienreihe wird vom
Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der
Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg sowie Monster Worldwide
Deutschland jährlich durchgeführt. Die Befragung mit mehr als 9.000
Stellensuchenden und Karriereinteressierten ermöglicht
segmentspezifische Einsichten in die Besonderheiten ausgewählter
Bewerbergruppen und hilft, ein klares Bild der Bewerbungspraxis auf
dem deutschen Arbeitsmarkt zu zeichnen.

Über Monster Deutschland:

Monster, www.monster.de , ist das bekannteste und meistgenutzte
private Online-Karriereportal in Deutschland* mit einem umfassenden
Service- und Informationsprogramm rund um Beruf und Karriere. Das
Unternehmen bringt Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf
allen Karrierestufen zusammen und bietet Jobsuchenden passgenaue
Unterstützung für die individuelle Karriereplanung. Firmensitz der
Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn bei Frankfurt/Main.
Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der
Monster Worldwide Inc. mit Sitz in New York. Monster Worldwide ist
seit 1994 ein weltweit führendes Portal für Online-Rekrutierung und
unterstützt Menschen dabei, ihre Lebensziele zu verwirklichen.
Monster Worldwide ist in Märkten in Europa, Nordamerika,
Lateinamerika und Asien präsent. Monster Worldwide ist an der New
York Stock Exchange gelistet (NYSE: MWW) und im Aktienindex S&P 500
notiert.

* TNS Infratest-Studie - November 2009

Originaltext: Monster Worldwide GmbH
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