Ersatzakkus für Notebooks im c't-Test / Billige Akku-Nachbauten reichen aus
Montag, 10.05.2010
Hannover (ots) - Wenn nach zwei, drei Jahren das Notebook nur noch
halb so lange läuft, braucht man bald einen neuen Akku. Statt teure
Originale bei den Herstellern zu kaufen, kann man bis zu zwei Drittel
des Preises mit günstigen Nachbauten sparen. Im Test des
Computermagazins c't (Ausgabe 11/10) haben sich die billigen
Ersatzakkus bewährt.
"Die Kapazität ist teils etwas geringer, aber das wiegt der
Preisunterschied allemal auf", urteilt c't-Redakteur Rudolf Opitz.
"Einige Nachbauten haben in unserem Test sogar besser abgeschnitten
als das Original." Wichtig ist allerdings, wo man seinen neuen Akku
kauft: Beim Online-Händler sollte eine komplette Adresse im Impressum
stehen. Ein Umtausch könnte ansonsten aussichtslos sein. Im c't-Test
sind immerhin zwei fehlerhafte Akkus von seriösen Händlern in der
Redaktion gelandet - beide wurden aber anstandslos ersetzt. Außerdem
übersteigen die Versandkosten schnell den Einkaufspreis, wenn man das
Paket etwa zurück nach Hongkong schicken muss.
Übliche Consumer-Akkus verlieren laut Faustregel nach zwei bis
drei Jahren Lagerung bei Zimmertemperatur etwa 50 Prozent ihrer
Kapazität. Von Gebraucht-Akkus sollte man deshalb unbedingt die
Finger lassen. Im Internet finden sich sogar Gebraucht-Akkus zum
Verkauf, die vor einigen Jahren von einer Rückrufaktion betroffen
waren.
Anders als bei herkömmlichen Batterien gibt es keine vom Endkunden
erkennbare Kennzeichnung mit dem Herstellungsdatum. "Das ist
eigentlich ein Fall für die Verbraucherschützer", sagt c't-Experte
Rudolf Opitz.
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