"Endlich wieder Testmärkte"


Mittwoch, 01.09.2010

Wiesbaden (ots) -
- Durchsetzungsfähigkeit von Produkt testen, bevor sie existieren
- Virtuelle Testmärkte sparen Zeit und Kosten und schützen vor zu
viel Öffentlichkeit
- Analyse des Verhaltens, nicht von Meinungen

Testmärkte sind als Instrument der Konsumgüterforschung wieder
gefragt bei Handel und Herstellern - jedoch nicht als klassischer
Store-Test im Supermarkt, sondern als virtuelle Shopping-Umgebung im
Internet. Im Unterschied zu In-Store-Tests zeichnen sich virtuelle
Testmärkte dadurch aus, dass sie schneller, günstiger, flexibler und
aussagekräftiger das Verhalten der Shopper am POS analysieren. Zudem
geben sie den Wettbewerbern keinen Einblick in die eigene
Produktentwicklung.

"Reale Testmärkte kamen für unser Unternehmen nicht in Frage, um
Produkt-Mix und POS-Maßnahmen zu optimieren", sagt Holger
Vatter-Schönthal, Marketingleiter der Marken Karamalz, Gerstel
alkoholfrei und Eichbaum der Privatbrauerei Eichbaum. "Die Produktion
und Quasi-Einführung von Testprodukten ist aufgrund der Vielzahl der
damit verbundenen praktischen Konsequenzen und angesichts immer
kürzerer Time-to-Market schlicht zu aufwändig, langwierig und teuer.
Zudem wollen wir unsere neuen Produkte nicht über Monate den
Wettbewerbern in den großen Panelinseln Hassloch oder Bremen auf
einem silbernen Tablett präsentieren und damit Me-too-Produkten Tür
und Tor öffnen." Auch hinsichtlich ihrer Ergebnisse sind klassische
Testmärkte nicht sehr aussagekräftig. Denn sie beschränken sich auf
Abverkaufszahlen und verlangen dabei hohen Logistik- und
Kontrollaufwand. Damit werfen sie jedoch nur einen Blick zurück,
erlauben aber keine Simulation zukünftiger Marktszenarien.

Virtuelle Shopping-Umgebungen hingegen ermöglichen es, Produkte zu
testen bevor sie physisch existieren. Damit bieten sie Handel und
Herstellern im Vergleich zu klassischen Testmärkten neue
Analysemöglichkeiten für die Produktentwicklung. "Das Einsatzgebiet
virtueller Testmärkte reicht einerseits von klassischen Launchtests
über Verpackungsdesign- und Preistests bis hin zur
Sortimentsoptimierung und der Analyse des Decision Trees. Darüber
hinaus können sie im Gegensatz zu realen Testmärkten den Shopper und
seine Kaufentscheidungen sogar bei Konzepttests in der Frühphase der
Produktentwicklung berücksichtigen", weiß Claudia Knod, Country
Manager von Simstore Deutschland.

Vor allem sind virtuelle Testmärkte, wie sie Simstore entwickelt
und betreibt, umfassender als reale Testmärkte. Sie beschränken sich
nicht auf das Abfragen von Meinungen, sondern analysieren das
Verhalten der Shopper unter Einkaufsbedingungen am Point-of-Sale.
Dabei legen integrierte explorative Interviews die Denkstrukturen,
Bedürfnisse und Motive der Käufer offen. Virtuelle Testmärkte
erfassen somit nicht nur das Ergebnis der Kaufentscheidung, sondern
auch den Einfluss der Umstände, unter denen sie zustande kommen.
Damit geben virtuelle Testmärkte konstruktive Insights für
zukünftiges POS-Marketing und sind in sehr hohem Maße in der Lage,
die Erfolgsaussichten von Produkten zu prognostizieren.

Originaltext: Simstore Germany GmbH
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