Bierabsatz sinkt im Jahr 2010 auf 98,3 Millionen Hektoliter


Donnerstag, 27.01.2011

Wiesbaden (ots) - Im Jahr 2010 setzten die in Deutschland
ansässigen Brauereien und Bierlager 98,3 Millionen Hektoliter Bier
ab. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) rund 1,7 Millionen Hektoliter oder 1,7% weniger als im
Vorjahr.

Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften
und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten 2010 mit 4,0 Millionen
Hektolitern rund 4% des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr
2009 setzten die Brauereien davon 2,7% weniger ab.

84,8% des gesamten Bierabsatzes waren 2010 für den
Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge sank
gegenüber 2009 um 2,9% auf 83,4 Millionen Hektoliter. Der steuerfreie
Absatz von Bier (Exporte und Haustrunk) betrug 14,9 Millionen
Hektoliter (+ 5,9%). Davon gingen 11,0 Millionen Hektoliter (+ 2,6%)
in die EU-Länder, 3,7 Millionen Hektoliter (+ 17,7%) in Drittländer
und 0,2 Millionen Hektoliter (- 5,9%) unentgeltlich als Haustrunk an
die Beschäftigten der Brauereien.

Der Bierabsatz war 2010 - wie auch in den Vorjahren - in
Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,7% und Bayern mit 21,9%
am höchsten. Am Inlandsabsatz hatten diese beiden Länder mit 26,4%
und 21,7% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten
Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen
die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen oder Bremen
mit einem Anteil von 31,1%. Alle Angaben zum regionalen Absatz von
Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und
Bierlager).

In den Zahlen sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und
Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union
eingeführte Bier nicht enthalten.

Detaillierte Informationen zum Absatz von Bier bietet die
Fachserie 14, Reihe 9.2.1, die im Publikationsservice des
Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen
Suchwort "Absatz von Bier", kostenlos erhältlich ist.

Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser
Pressemitteilung unter www.destatis.de.


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Petra Martin,
Telefon: (0611) 75-4133,
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Originaltext: Statistisches Bundesamt
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