Azubis: Heute schon an morgen denken! / Zusätzliche Unterstützung vom Chef sichern (mit Bild)


Dienstag, 12.07.2011

Frankfurt (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/meldung/2077917 -

In Kürze beginnt für mehr als eine halbe Million Jugendliche die
Ausbildung. Während der ersten Wochen geht es vor allem darum, sich
möglichst schnell in die neuen Aufgaben einzuarbeiten. Dabei sollten
Auszubildende aber nicht vergessen, sich auch um das Thema der
eigenen finanziellen Absicherung zu kümmern. "Wer früher an Später
denkt und mit dem Sparen zeitig beginnt, kann schon mit kleinen
Beiträgen eine Menge erreichen", so die Experten der Deutschen
Vermögensberatung (DVAG). Die Ausbildungsvergütung ist meistens
tariflich festgelegt und fällt relativ gering aus. Da bleibt
eigentlich nicht viel übrig zum Sparen."Dennoch kann sich ein
Gespräch mit dem Vorgesetzten lohnen", raten die Finanzspezialisten,
"denn viele Unternehmen bieten finanzielle Zusatzleistungen für ihre
Mitarbeiter an."

Die DVAG stellt zwei Möglichkeiten der Altersvorsorge vor, bei
denen Azubis oft auf die Unterstützung ihres Arbeitgebers bauen
können.

Vermögenswirksame Leistungen - bis zu 40 Euro zusätzlich vom Chef

Auszubildende sollten zunächst mit ihrem Arbeitgeber klären, ob
und gegebenenfalls in welcher Höhe dieser Vermögenswirksame
Leistungen für Auszubildende erbringt. Das können bis zu 40 Euro
monatlich sein. Sind es weniger, kann der Betrag mit freiwilligen
Zahlungen aus der eigenen Ausbildungsvergütung aufgestockt werden.
Zudem fördert der Staat bestimmte Anlagen mit einer Sparzulage - bei
Bausparverträgen sind das 9 Prozent und bei Fondssparplänen 20
Prozent. Manche Firmen bieten Vermögenswirksame Leistungen allerdings
erst nach der Probezeit an.

Sind alle Punkte geklärt, schließt der Auszubildende am besten
selbst einen Anlagevertrag ab, beispielsweise über einen
Vermögensberater. Wer jünger als 18 Jahre alt ist, braucht zum
Vertragsabschluss die Unterschriften der Erziehungsberechtigten. Der
Arbeitgeber erhält danach eine Kopie des Vertrages und überweist die
Vermögenswirksamen Leistungen, gegebenenfalls einschließlich der
freiwilligen Zahlungen aus dem Gehalt des Auszubildenden, regelmäßig
auf das vom Auszubildenden bestimmte Anlagekonto.

Betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung

Eine weitere Möglichkeit ist die betriebliche Altersvorsorge. Hier
wählen viele Unternehmen die Entgeltumwandlung, bei der die
monatlichen Beiträge des Arbeitnehmers direkt von dessen Bruttogehalt
abgehen. Das Modell bietet einen besonderen Vorteil: "Das niedrigere
Bruttoeinkommen senkt die Steuerhöhe. Der Betrag, auf den der
Arbeitnehmer effektiv verzichtet, ist also niedriger als seine
Einzahlungen in die eigene Altersvorsorge", erklären die
DVAG-Experten.

Für beide Varianten gilt: Je früher Arbeitnehmer mit dem Sparen
beginnen, desto höher fällt der Zinseszinseffekt aus. Auszubildende
sollten sich daher nach den Möglichkeiten und der üblichen Praxis
innerhalb des Unternehmens erkundigen, beispielsweise bei der
Personalabteilung. Das Gespräch selbst sollte dann mit dem eigenen
Chef persönlich geführt werden. Dabei ist es wichtig, behutsam
vorzugehen und den richtigen Zeitpunkt auszuwählen anstatt
unangemeldet sein Anliegen vorzubringen. Eine vorherige
Terminabsprache schafft die richtigen Rahmenbedingungen.

Folgende Grundregeln helfen während des Gesprächs, aber auch im
Berufsalltag:

Tipps für ein erfolgreiches Gespräch mit dem Chef

Vor- und Nachbereitung

- Eigene Ziele festlegen und Argumente aufschreiben

- Hilfreich: mit einem Freund oder Familienmitglied die Situation
vorher durchspielen

- Gesprächsverlauf und getroffene Vereinbarungen während oder nach
dem Gespräch notieren

Rhetorik und Auftreten

- Anliegen sachlich darstellen

- Ruhig, freundlich und offen auftreten

- Aufmerksam zuhören und für Kompromisse offen sein Für das
Gespräch bedanken

Konfliktfähigkeit

- Bei Differenzen weiterhin bewusst höflich und sachlich bleiben

- Kritik erkennbar ernst nehmen und Lernbereitschaft zeigen

- Gegebenenfalls um Bedenkzeit bitten und zweiten Gesprächstermin
vereinbaren

Über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG)

Mit ihren über 37.000 haupt- und nebenberuflichen
Vermögensberatern betreut die Deutsche Vermögensberatung 5,5
Millionen Kunden rund um die Themen "Vermögen planen - Vermögen
sichern - Vermögen mehren." Der 1975 von Prof. Dr. Reinfried Pohl
gegründete Finanzvertrieb bietet umfassende und branchenübergreifende
Allfinanzberatung für breite Bevölkerungskreise, getreu dem
Unternehmensleitsatz "Vermögensaufbau für jeden!". Im Geschäftsjahr
2010 erzielte die DVAG Umsatzerlöse in Höhe von rund 1,07 Milliarden
Euro und einen Jahresüberschuss von über 150 Millionen Euro.

Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie
unter http://www.dvag-aktuell.de .

Originaltext: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG
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