6,1 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Oktober 2015


Dienstag, 12.01.2016

Wiesbaden (ots) - Im Oktober 2015 meldeten die deutschen
Amtsgerichte 1 996 Unternehmensinsolvenzen, das waren 6,1 % weniger
als im Oktober 2014. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis)
nach vorläufigen Ergebnissen mit. Zuletzt hatte es im Juli 2015 einen
Anstieg der Unternehmensinsolvenzen von 3,6 % gegenüber dem
entsprechenden Vorjahresmonat gegeben. Davor waren seit November 2012
mit Ausnahme von vier Monaten jeweils Rückgänge der
Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum entsprechenden
Vorjahresmonat registriert worden.

Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und
Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Oktober 2015 mit 384 Fällen
die meisten Unternehmensinsolvenzen. 339 Insolvenzanträge stellten
Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von
freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen
wurden 229 Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten
Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Oktober 2015
auf rund 1,3 Milliarden Euro. Im Oktober 2014 hatten sie bei knapp
1,9 Milliarden Euro gelegen.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 8 998 übrige
Schuldner im Oktober 2015 Insolvenz an (- 4,2 % gegenüber dem
Vorjahresmonat). Darunter waren 6 918 Insolvenzanträge von
Verbrauchern und 1 738 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig
Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein
Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabellen sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.


Weitere Auskünfte gibt:
Michael Ziebach,
Telefon: (0611) 75-2811,
www.destatis.de/kontakt

OTS: Statistisches Bundesamt
newsroom: http://www.presseportal.de/nr/32102
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_32102.rss2

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de