Migranten berichten über Nahtod-Erfahrungen


Dienstag, 18.10.2016

Lagos, Nigeria (ots/PRNewswire) -

T.B. Joshuas Kirche bietet Hilfe und Beratung

Die Welt ringt darum, Europas größte Migrantenkrise zu bewältigen.
Dennoch starben im Jahr 2016 mehr als 3.500 Menschen bei dem Versuch,
das Mittelmeer zu überqueren.

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Während sich die Schlagzeilen auf die Zahlen der Migranten
beschränken, die auf der Suche nach besseren wirtschaftlichen Chancen
tödliche Risiken auf sich nehmen, bleiben die persönlichen
Schreckensgeschichten dieser Menschen häufig unerzählt.

"The Synagogue Church Of All Nations" (SCOAN), eine Kirche in
Lagos, kommt Deportierten regelmäßig zu Hilfe, die die Kirche zwecks
finanzieller und psychologischer Unterstützung nach diesen
gescheiterten Reisen aufsuchen.

Am Sonntag, dem 16. Oktober 2016, enthüllte eine Gruppe
nigerianischer aus Libyen Deportierter erschreckende Details über die
unmenschlichen Bedingungen, unter denen sie auf ihren Reisen durch
Nordafrika und über das Mittelmeer in Richtung Europa litten.

Tracy Stephen, eine 23-Jährige aus Edo State, Nigeria, sprach in
der SCOAN bei einer Live-Übertragung auf Emmanuel TV
(http://www.emmanuel.tv/press) unter Tränen im Namen einer Gruppe von
zweiundfünfzig Menschen. Sie berichtete über grausame Einzelheiten
der Folter, des Missbrauchs und des Hungers, dem sie und ihre
Mitreisenden ausgesetzt waren - dazu gehörte das Trinken aus einem
Brunnen mit einer Leiche darin, das nur knappe Entgehen eines
Erstickungstods beim Verstecken in einem LKW unter Melonen sowie die
Vergewaltigung junger Mädchen unter vorgehaltener Pistole durch ihre
Schleuser.

Nachdem sie sich glücklich wähnte, die Tortur der ersten Etappe
der Reise überlebt zu haben, entkam sie bei der Überfahrt nach
Italien nur knapp dem Tod, als dem überfüllten Schlauchboot das
Benzin ausging. "Es gab keine Schwimmwesten, und keiner von uns
konnte schwimmen", erklärte sie und fügte hinzu, dass unter den 140
Insassen des Boots auch Kinder und Babys waren.

Nachdem sie glücklicherweise von der libyschen Küstenwache
gerettet wurde, musste sie drei Monate im Gefängnis ausharren, ehe
sie im Zuge der Intervention durch die International Organization for
Migration (IOM) in ihre Heimat Nigeria zurückgebracht und
anschließend gemeinsam mit anderen Deportierten zu der für ihren
humanitären Einsatz bekannten Kirche (SCOAN) gefahren wurde.

Tracy Stephens Erzählung war nur eine von vielen verstörenden
Geschichten, darunter der Bericht über eine Frau, deren zwei Kinder
gezwungen waren, ihr Urin zu trinken, um zu überleben. Während die
Gemeindemitglieder und Zuschauer von Emmanuel TV über die
schrecklichen Erzählungen schockiert waren, warnte T.B. Joshua vor
weiteren ähnlichen Reisen. "Man gelangt nur an den Ort, den Gott für
einen vorgesehen hat, nicht dorthin, wo man vielleicht gerne sein
möchte", mahnte er.

Zur Unterstützung unterdrückter Deportierter überreichte T.B.
Joshua ein Geldgeschenk in Höhe von 10.000.000 NGN (33.000 USD), so
dass jedes Gruppenmitglied 150.000 NGN (500 USD) erhielt sowie zwei
Säcke Reis, um damit ein neues Leben beginnen zu können.

OTS: Emmanuel TV
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