2,0 % mehr Schulanfänger 2016 im Vergleich zum Vorjahr


Mittwoch, 09.11.2016

Wiesbaden (ots) - Zu Beginn des laufenden Schuljahres 2016/2017
wurden nach ersten vorläufigen Daten in Deutschland 719 000 Kinder
eingeschult. Das waren 2,0 % mehr als im Vorjahr. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist die Zahl der
Einschulungen im Vergleich zum Vorjahr in nahezu allen Bundesländern
gestiegen. Die größten Anstiege gab es im Saarland (+ 8,0 %) und in
Brandenburg (+ 5,4 %).

Ausgehend von den Bevölkerungszahlen Ende 2015 gab es bundesweit
insgesamt 4,2 % mehr Kinder im einschulungsrelevanten Alter als im
Vorjahr. Eine Ursache für den Gesamtanstieg der Einschulungszahlen
dürfte die verstärkte Zuwanderung im Jahr 2015 gewesen sein.
Entsprechend stieg bei den Nicht-Deutschen die Zahl der Kinder im
einschulungsrelevanten Alter um 42,7 %, bei den Deutschen nahm sie um
1,5 % zu. Zu berücksichtigen ist, dass es sich bei den Ergebnissen zu
den Einschulungen um erste vorläufige Daten handelt. Darüber hinaus
schränken Wanderungsbewegungen zwischen dem Stichtag der
Bevölkerungsangaben Ende 2015 und den Einschulungen im Spätsommer
2016 sowie unterschiedliche Einschulungsstichtage in den
Bundesländern die Vergleichbarkeit ein.

Bundesweit begannen im Vergleich zum Vorjahr 12,5 % mehr
Schulanfängerinnen und -anfänger ihre Schullaufbahn in Integrierten
Gesamtschulen. Der Trend zum längeren gemeinsamen Lernen hat dazu
geführt, dass seit 2012 der Primarbereich (Klassenstufen 1 bis 4) an
Integrierten Gesamtschulen in mehreren Ländern eingerichtet
beziehungsweise ausgebaut wurde. Im Vergleich zu 2011 ist der Anteil
der Kinder, die in Integrierten Gesamtschulen eingeschult wurden, von
0,5 % auf 2,5 % gestiegen.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.


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Hanna Lutsch,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 24 43,
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